Kürzlich gab der Smart-Sensor- und Senderentwickler Osram (ams Osram) bekannt, dass er in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich mehr als 300 Millionen Euro Fördermittel vom Bund und dem Freistaat Bayern erhalten wird.
Die Förderung soll die Entwicklung der optoelektronischen Halbleitertechnologie der nächsten Generation durch Osram in Regensburg vorantreiben. Mit dieser geplanten IPCEI-Förderung („Important Projects of Common European Interest“) sollen dort eigene Investitionen, Forschung und Entwicklung innovativer optoelektronischer Komponenten unterstützt werden.
In einer aktuellen Mitteilung erklärte OSRAM, man arbeite „daran, seinen Entwicklungs- und Fertigungsstandort in Regensburg für künftige Investitionen zu stärken“. Am 18. September stellte das Unternehmen im Rahmen einer Veranstaltung die von ihm im Rahmen des IPCEI Microelectronics and Communications Technology initiierten Projekte vor verbunden mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.
Im Hinblick auf die geplante öffentliche Förderung betonte das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz die große Bedeutung des Vorhabens im europäischen Kontext und unterstützte die entsprechenden Investitionen in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. „Die 300 Millionen Euro werden vor allem in Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für innovative optoelektronische Halbleiter und deren Herstellungsverfahren investiert und dadurch 400 neue Hightech-Arbeitsplätze geschaffen“, heißt es in der Mitteilung.
Darüber hinaus wird OSRAM in neue Reinraum- und Laboranlagen für Forschung, Entwicklung und Pilotproduktion investieren, die für Anwendungen wie UV-C-LEDs zur Desinfektion, Nahinfrarotstrahler für LIDAR für autonomes Fahren sowie Anwendungen in genutzt werden im Kontext von Industrie 4.0.
Ein weiterer besonderer Schwerpunkt liegt auf microLEDs für völlig neuartige Displays. Osram stellt fest, dass „Automatisierung und künstliche Intelligenz in Regensburg eine wichtige Rolle spielen und es uns ermöglichen, mit unseren Produktionsanlagen neue Wege zu gehen.“ Derzeit wird die erste Pilotmontagelinie zur Herstellung von 8-Zoll-Wafern gebaut, um in naher Zukunft die kostengünstige Massenproduktion hochinnovativer Mikro-LEDs auf den Markt zu bringen.
Aldo Kamper, Vorstandsvorsitzender von OSRAM, sagte: „Durch den Ausbau unserer Entwicklungsaktivitäten im Bereich optoelektronischer Halbleiter können wir Raum für Innovationen schaffen und die Time-to-Market unserer Produkte beschleunigen. Gleichzeitig ist unser Investment eine klare Investition.“ Bekenntnis zum Industriestandort Regensburg, zum Hightech-Standort Bayern und zum Innovationsstandort Europa.“
Er fügte hinzu: „In Regensburg schaffen wir neue, energieeffiziente Produkte und Produktionsprozesse, die die Digitalisierung vorantreiben, um den europäischen Green Deal und die europäische Eigenverantwortung im Halbleitersektor zu unterstützen. Im Rahmen unseres zukunftsorientierten Programms „Re-Establish the Base“ Wir werden unsere marktführenden Kernkompetenzen weiter ausbauen und von der bayerischen Stadt aus die Zukunft des Halbleitermarktes gestalten.“
Hubert Aiwanger, Bayerischer Wirtschaftsminister, sagte: „OSRAM steht für Hochtechnologie made in Regensburg. Als Bayerische Staatsregierung sind wir daran interessiert, uns an der Finanzierung des IPCEI-Projekts zu beteiligen. Dies entspricht genau unserer Absicht, es weiter voranzutreiben.“ Wir wollen Bayern als internationalen Top-Standort der Halbleiterindustrie ausbauen. Jeder Euro ist gut investiert und schafft neue Arbeitsplätze in einem hochinnovativen Umfeld.“
Sep 25, 2023
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OSRAM erhält über 300 Millionen Euro Investition aus Deutschland zur Entwicklung optoelektronischer Halbleitertechnologie der nächsten Generation
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