Dec 11, 2023 Eine Nachricht hinterlassen

Südkoreanische Polizei: Nordkorea hat möglicherweise viele geheime Daten über Laserwaffen gestohlen

Die südkoreanische Polizei untersucht, ob eine nordkoreanische Hackergruppe Informationen über Verteidigungstechnologie, darunter Luftverteidigungslaser, erhalten hat, sagte ein Polizeibeamter aus Seoul am Mittwoch Ortszeit. Der Organisation wird vorgeworfen, Daten von 14 Unternehmen gestohlen zu haben.
Nordkoreanische Hacker haben möglicherweise geheime Informationen über ein neues Laserwaffensystem sowie wichtige südkoreanische Verteidigungsgeheimnisse gestohlen. Nordkoreanische Hacker haben angeblich große Datenmengen von südkoreanischen Verteidigungs- und Forschungsunternehmen erhalten.
Jeong Jin-ho, Leiter des Ermittlungsteams der Polizei von Seoul, sagte gegenüber Reuters, dass die Ermittlungen in Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Federal Bureau of Investigation (FBI) durchgeführt würden, um den Umfang und Umfang der von der Organisation namens Andariel erhaltenen Daten zu ermitteln.
Im Jahr 2019 stufte das US-Finanzministerium Andariel als eine von der nordkoreanischen Regierung geförderte Hackergruppe ein, die sich auf die Durchführung böswilliger Cyberoperationen gegen ausländische Unternehmen, Regierungsbehörden und die Verteidigungsindustrie konzentriert. Es richtete einen Proxyserver in einem Gebiet der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang ein.
Lokale Medien berichteten diese Woche, dass die gestohlenen Daten wichtige südkoreanische Verteidigungsgeheimnisse enthielten. In einer früheren Polizeiaussage hieß es, zu den angegriffenen Unternehmen gehörten südkoreanische Verteidigungsunternehmen, Forschungsinstitute und Pharmaunternehmen. Die Hacker haben angeblich etwa 250 Dokumente gestohlen, was 1,2 TB an Informationen und Daten entspricht.
Von Dezember letzten Jahres bis März dieses Jahres wurde nach Angaben der Polizei 83 Mal auf einen von der Organisation in einem Gebiet von Pjöngjang, der Hauptstadt Nordkoreas, eingerichteten Proxyserver zugegriffen. Der Server wurde verwendet, um auf die Websites der Unternehmen und Institutionen zuzugreifen, und die Organisation nutzte ein Hosting-Dienstleistungsunternehmen in Südkorea, um Server von unbekannten Kunden zu mieten.
Laut Polizei erpresste die Organisation außerdem Bitcoins im Wert von 470 Millionen Won (357,866) von drei südkoreanischen und ausländischen Unternehmen durch Ransomware-Angriffe.

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